Anmeldung bei der Bayerischen Landesärztekammer für italienische Ärzte*innen

Anmeldung bei der Bayerischen Landesärztekammer für italienische Ärzte*innen

Welche beglaubigten Übersetzungen benötigen junge italienische Ärzte*innen bei der Anmeldung bei der Bayerischen Landesärztekammer?

Wenn Sie sich z.B. als junge*n italienische*n Arzt oder Ärztin in Bayern niederlassen und sich deswegen bei der Bayerischen Landesärztekammer (www.blaek.de) anmelden möchten, müssen Ihre ganzen Urkunden aus Italien ins Deutsche von einem öffentlich bestellten und allgemein beeidigten Übersetzer übersetzt und beglaubigt werden:
✔ Diplombescheinigung der italienischen Universität

✔ Diplombescheinigung des italienischen Gesundheitsministeriums
✔ Diplomurkunde der italienischen Universität
✔ Führungszeugnis
✔ Geburtsurkunde
✔ Unbedenklichkeitsbescheinigung
(„Certificate of good standing“) des italienischen Gesundheitsministeriums

Sei un/a giovane medico italiano/a che vorrebbe esercitare la professione di medico qui in Baviera? Sai quali traduzioni asseverate („beglaubigte Übersetzungen“) ti servono per poterti iscrivere all’Ordine dei Medici bavaresi („Landesärtzekammer“) per essere pertanto abilitato all’esercio della professione?
it-sprachvermittler.de ti può aiutare con le traduzioni da produrre, necessarie all’iscrizione all’Ordine dei medici:
✔ Certificato di laurea dell’università italiana
✔ Attestato di laurea del Ministero italiano della Salute
✔ Diploma di laurea (pergamena) dell’università italiana
✔ Certificato del casellario giudiziale
✔ Estratto di nascita
✔ Attestato di onorabilità professionale del Ministero italiano della Salute

Gerne unterstützt it-sprachvermittler.de Sie, wenn Sie eine beglaubigte Übersetzung eines offizielles Dokuments aus dem Italienischen ins Deutsche und umgekehrt für amtliche Zwecke benötigen:
Telefon: +49 89 41614587
Fax: +49 89 20939850
Mobil: +49 172 5811136
E-Mail:
info@it-sprachvermittler.de

Quelle: https://www.blaek.deAlle Angaben bezüglich der Anmeldung bei der bayerischen Landesärztekammer auf dieser Webseite sind ohne Gewähr von Richtigkeit und Vollständigkeit.

Drei Nächte nach Halloween

Drei Nächte nach Halloween …

… oder von wegen kommen die Toten nicht mehr zurück – Sizilianische Sitten und Gebräuche

Am 31.10. ist Halloween mittlerweile eine fast „feste Größe“ auch bei uns in Europa wollend oder nicht wollend geworden. Halloween ist in den Köpfen mancher Menschen nicht mehr wegzudenken: Das Fest macht keinen Halt mehr vor Europas Pforten. Sogar die Kirche ist machtlos gegen die neue „Faschings- oder Verkleidungsmode“ aus Nordamerika.

Jetzt wird es richtig kompliziert. Es haben in unserem Blog nicht nur zwei Sprachen (Italienisch / Deutsch) gereicht, sondern gleich kommt eine dritte Sprache hinzu: Sizilianisch.

Das ist die Erzählung über ein seltsames Brauchtum auf der Mittelmeerinsel Sizilien / Italien, das vor der Halloween-Ära Anfang November ganz verbreitet war, ja – war (!). Halloween hat nämlich diese sizilianische Sitte in gewissem Maße buchstäblich „ins Jenseits befördert“.

Tja, eine toterklärte, sizilianische Sitte. Sicher ganz tot.

 

Das Ganze spielte sich auf Sizilien in der Nacht vom 1. November auf den 2. November: Man feiert dort „la festa dei defunti“ – oder einfach auf Sizilianisch – „i motti“ ( = die Toten, Verstorbenen; Hochitalienisch „la commemorazione dei defunti“ = auf Deutsch „Allerseelen“). Wir bewegen uns also im Bereich der Verstorbenen, die an Allerseelen wieder „aktiv“ werden …

Es wird nicht nur kompliziert, sondern auch kirchlich an der Stelle. An Allerseelen gedenkt die römisch-katholische Kirche ihrer toten Angehörigen, viele besuchen die Gräber auf dem Friedhof. Das kennt man in der Regel auch in Süddeutschland in vorwiegend katholischen Gegenden, also soweit nichts Neues.

Was die wenigsten von uns dennoch nicht wissen ist, dass die toten Angehörigen früher noch längst vor der Halloween-Ära auf der Mittelmeerinsel sizilianische Kinder mit Geschenken reichlich beschert haben.

Ganz makabre Sitten hegen und pflegen die Sizilianer, werden die meisten unter uns stirnrunzelnd behaupten. Die Vorstellung, dass Dein verstorbener Großvater Dir ein Geschenk aus dem Jenseits an Allerseelen, sprich in der Nacht vom 01.11. auf den 02.11. mitbringt, wie auch immer das Geschenk aussehen mag, ist schaudererregend genug. Was für Geschenke haben die toten Familienmitglieder oder Verwandten sizilianischen Kindern aus dem Jenseits mitgebracht?

Tja, sehr klassisch und „very straight“: Mädchen wurden mit Puppen, einer Puppenküche oder einem neuen Rock für den Sonntagsspaziergang, Buben mit einem Spielball, Fahrrad, Spielzeug-Gewehr beschert. Geschenkt wurde vorwiegend Spielzeug.

 

Die Zeiten ändern sich und ebenfalls Geschmäcker und Moden mit ihnen. Einmal warteten sizilianische Kinder auf „i motti“ (Allerseelen) ja ganz ungeduldig das ganze Jahr. Die Kinder warteten auf die Geschenke, die der verstorbene Onkel oder Großvater mitgebracht hatte und achteten darauf, dass sie die Augen nicht öffnen. Sonst wäre ein Kratzer an ihren Füßen die harte Strafe gewesen.

Da der Tod ein Teil vom Leben ist, diente dieses sizilianische Brauchtum vielleicht dazu, Kindern eine positive Vorstellung vom Tod zu vermitteln. Aus der Reihe: Deine verstorbene Großmutter lebt noch im Jenseits – hierfür gibt es zwar keinerlei wissenschaftliche Belege – und liebt Dich noch so sehr, dass Du Kind am Morgen vom 02. November ein Geschenk von ihr bekommst. Zwar ganz lieb, jedoch gespenstisch zugleich.
Wen „Hintergrundarbeit“ für die Toten aus dem Jenseits geleistet und die Geschenke für die sizilianischen Kinder in der guten Stube an Allerheiligen versteckt hat, werden wir auf keinen Fall hier verraten. Es dürften diejenigen sein, die auch Nikolaus am 06. Dezember und dem Christkind an Weihnachten bei der Bescherung aushelfen.
Moderne Kinder – geschweige denn digital natives – auf der süditalienischen Insel kennen kaum noch das „Fest der Toten“ („i motti“ auf Sizilianisch). Wenn keiner mehr über dieses sizilianische Brauchtum erzählt, schreibt oder berichtet, wird es für immer als toten Brauch erklärt, es sei denn diese Sitte wird früher oder später von der UNESCO in die repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Sizilianer (der Menschheit ist eindeutig zu übertrieben!) übernommen.

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Klein, süß und eiförmig. Was ist das?

Was passiert, wenn eine Italienerin und ein Deutscher zusammenarbeiten? Es kann nur was Gutes daraus werden.

Inspiriert wurde dieser Blogpost von einem 3-teiligen Fernsehfilm auf dem ZDF: Bella Germania (Quelle: https://www.zdf.de/filme/bella-germania)

Wir sind in Mailand Mitte der 50er Jahre: Ein junger, deutscher Fahrzeugingenieur namens Alexander ist auf der Dienstreise bei einem italienischen Autobauer in den Bann seiner italienischen Dolmetscherin Giulietta geraten: Giulietta verzaubert Alexander. Die beiden verlieben sich. Eine Mailänder – Münchner Liebesgeschichte entsteht.

Alexander und Giulietta treffen sich in der Produktionsstätte von Iso Rivolta, einem italienischen Hersteller von Sportwagen, Kleinwagen und Motorrädern. Das bekannteste Modell von Iso Rivolta ist die Iso Isetta. Eine Art „Rollermobil“, eine Mischung aus einem Roller und Miniauto: Ein Microcar würde man heutzutage auf Englisch sagen – oder besser gesagt – der „Smart der 50er Jahre“. Es wäre für die heutigen Sicherheitsverhältnisse schier undenkbar, sich in so einem kleinen Fahrzeug fortzubewegen: Hast Du damit einen Unfall gebaut, wirst Du gleich mitsamt Microcar auf einem Friedhof feierlich begraben. Andere Zeiten, andere Sicherheitsstandards.

Auf Lizenz von Iso Rivolta bauten verschiedene Autohersteller die Iso Isetta ab 1954 bis in die 1960er Jahre weiter. Die erfolgreichste und bekannteste Version der italienischen Iso Isetta war die BMW Isetta (Quelle https://bmw-grouparchiv.de/research/detail/index.xhtml?id=3913183 )

Der Blick von BMW fiel um das Jahr 1954 auf ein eiförmiges, kleines Mobil mit Fronttür der Mailänder Firma Iso Rivolta. Nach genauer Prüfung wurde diese sehr originelle und dabei praktische „Isetta“ als tauglich befunden, nach gewissen Änderungen als BMW Kleinstwagen vom Band zu rollen. Der Lizenzvertrag kam zustande. Die Bayerischen Motoren Werke bauten in Lizenz ein Rollermobil nach italienischer Inspiration. Das Mailänder – Münchner Endprodukt war die BMW Isetta.

Das Mailänder – Münchner „Endprodukt“ der Liebe zwischen Alexander und Giulietta war der kleine, süße Vincenzo in dem ZDF-3-Teiler. Hier geht es zum Trailer von Bella Germania: https://www.zdf.de/filme/bella-germania/videos/trailer-zum-dreiteiligen-event-100.html

Der Drehbuchautor Daniel Speck sagt im ZDF-Interview: „Hinter jedem Kellner, hinter jedem Pizza-Bäcker steht eine Familiengeschichte …“: https://www.zdf.de/filme/bella-germania/videos/bellagermania-danielspeck-im-interview-100.html

Bei Ihrem nächsten Besuch in Ihrer Lieblingspizzeria ums Eck denken Sie an die Worte vom Drehbuchautor von Bella Germania: „Hinter jedem Kellner, hinter jedem Pizza-Bäcker steht eine Familiengeschichte …“. Bei Ihrer nächsten Italienischübersetzersuche steht Ihnen Ihr „Italienischübersetzer des Vertrauens“ www.it-sprachvermittler.de in München zur Verfügung.

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Zu mir oder digital? Sich am Arbeitsplatz verlieben – Eine italienische Redewendung

Es geht hier nicht um Essen. Sorgen Sie nicht. Es gibt im Italienischen eine nicht so verbreitete Redewendung, die bei genauerem Hinsehen sehr interessant zu sein scheint, besonders in Bezug auf das „Sich auf eine Liebesbeziehung am Arbeitsplatz einlassen“.

Die Redewendung laut Dove guadagni la pagnotta, non mangiare carne!

Ein „pagnotta“ ist nichts Anderes als „Brotlaib“ in Italien: Hier unten im Bild ist ein schönes, leckeres „Exemplar“ aus Altamura (Apulien – Italien) zu sehen.

Guadagnare“ heißt auf Italienisch „verdienen: Summiert heißt „guadagnare“ + „la pagnotta“ auf Deutsch so viel wie „die Nusstaler verdienen“, „seinen Lebensunterhalt verdienen“, „seinen Anteil tun, um etwas zu erreichen“, „die Brötchen verdienen“ oder „zum Broterwerb irgendetwas tun“.

Ist verpönt, sich am Arbeitsplatz, d.h. in einem Unternehmen, in der Schule, im Büro, in seiner Arbeitsstätte in seine Kollegin oder seinen Kollegen zu verlieben? Tja, nach der italienischen Redewendung scheint es wohl unerlaubt zu sein. Hier kommt die Aufschlüsselung auf Deutsch:

Wo Du Deine Brötchen verdienst, solltest Du kein Fleisch essen!
(Dove guadagni la pagnotta, non mangiare carne!)

In diesem Sinne mögen wir alle Vegetarier*innen wie am Karfreitag werden: Fleischverzehr ist – bildlich gesehen – am Arbeitsplatz verboten. Also Finger weg vom Kollegen oder der Kollegin. Liebesbeziehungen, Liebesgeschichten, Liebesaffäre, Liebeleien: Nichts von all dem ist erlaubt. Alles unangebracht und in vielen Unternehmen absolut nicht gern gesehen. In Deutschland zumindest.

Die Gegenüberstellung „Brot“ (pagnotta) vs. „Fleisch“ (carne) ist schon selbsterklärend: Brot und Fleisch sollte mann / frau nicht miteinander vermischen. Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun. Diese konservativen Italiener*innen?! 😉

Es mag die Frage dahingestellt bleiben, wer seine/n Partner*in auch am Arbeitsplatz den ganzen Tag sehen möchte? Sie vielleicht?

Vor Ihrer nächsten Liebesgeschichte am Arbeitsplatz denken Sie ganz intensiv an unsere italienische Redewendung aus diesem Blogbeitrag und widerstehen jeder Versuchung. Vor Ihrer nächsten Italienischübersetzersuche zögern Sie jedoch nicht, Ihren „Italienischübersetzer ohne Liebesaffäre am Arbeitsplatz“ www.it-sprachvermittler.de zu kontaktieren 😉

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Von der Piemontkirsche über die Pizza „Festausgabe“ bis hin zur Schweinshaxe

Es gibt zwar Marken oder Produktbezeichnungen, die vielleicht in dem einen Sprachraum gut funktionieren und auf Käufer effekthascherisch wirken, jedoch nicht immer in einem anderen Sprachraum.

Markennamen haben immer einen großen Einfluss auf die Kaufentscheidung der Verbraucher. Jeder kennt doch die mittlerweile famose „Piemontkirsche“ aus der ebenso berühmten italienischen FERRERO-Praline, die nie im Leben im Piemont angebaut wurde: Sie suggeriert dem Konsumenten ein regionales, norditalienisches Produkt, einen nahen Ortsbezug, der greifbar ist: Schließlich schadet ein wenig „Glokalismus“ (Globalisierung + lokal) nicht in unserer globalisierten Welt.

Sehr schade, dass sich die Marketingleute in Großunternehmen oft keinen Rat von einem Linguisten oder Übersetzer holen, wenn sie ein neues Produkt „italienischklingend taufen“ möchten.

Produktnamen wie z.B. bei einer Dr. Oetker-Pizza „La Mia Grande“ oder noch die „Piccola Cioccolatino“ („kleiner Pizza mit Schokopraline“) hören sich für einen Italiener nicht nur sehr seltsam an, sondern auch belustigend oder gar uncool lächerlich. Dass sich manch eine Pizzabezeichnung für Italiener fast unappetitlich anhört, wurde schon eingehender hier besprochen.

Die Dr. Oetker-Pizza „La Mia Grande“, was soviel wie „Meine große (Pizza)“ auf Italienisch heißt, löst leider nur lustige Assoziationen in den Köpfen der italienischsprechenden Käufer in einem deutschen Supermarkt an der Tiefkühltruhe aus: Angenommen, wir würden in der Marketingabteilung eines Fleischherstellers arbeiten und müssten unsere allerletzte „Schweinefleischkreation“ auf Deutsch „taufen“: Würde die neue Produktbezeichnung für eine Schweinshaxe im Umkehrschluss „Meine große (Schweinshaxe)“ lauten? Hört sich das cool an? Bekommt man Lust, „Meine große“ zu kaufen? Ähm, … wir überlassen den Kaufwilligen diese Entscheidung.

Das Gleiche gilt auch für pseudoitalienische Pizzasorten wie „Pepperoni-Salame“ (O-Ton aus der Herstellerwebseite!) – fälschlicherweise mit Bindestrich und Doppel-p geschrieben. Und weiter geht es mit der Pizza-Sondersorte „Editione Festiva“ („Festausgabe oder -edition“): Schade nur, dass der italienische Begriff für „Ausgabe“, nämlich „edizione“ mit „z“ geschrieben wird und nicht mit „t“. Nicht so schlimm, sagen Sie. Hauptsache, die Original Wagner-Pizza schmeckt …

Und bitte nicht die „Salami-Kleinen“ (Salami-Minipizzen) vergessen: Die Original Wagner „Piccolinis Salami“, die „sich aus der Hand essen lassen“, so klein diese sind (Originalzitat aus der Pizzaherstellerwebseite). Die Pluralendung mit s an „Piccolinis“ ist köstlich amüsant: Ein wahrhafter Gaumenorgasmus für Linguisten.

Es gibt haufenweise lustig klingende, fantasievolle, pseudoitalienische Produkt- oder Markenbezeichnungen wie etwa „Franco Fresco“ (auf Deutsch: „Frank den Frischen“) oder auch „Gustavo Gusto“ (auf Deutsch: „Gustav den Geschmack“): Echte Perlen für die Italienischliebenden unter uns und eine gut gelungene Alliteration, ein Geistesblitz von einem Marketingprofi.

Liebe Marketingleute, zu Ihrer nächsten italienischklingenden Wortneuschöpfung sowie damit verbundenen Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren „Italienisch-Übersetzer des Vertrauens“, der z.B. „Festausgabe“ („edizione festiva“) auf Italienisch korrekt auf die Reihe bekommt. Schließlich kann auch eine falsche Rechtschreibung einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen.

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Was hat Heidi mit ihren Schafen und Ziegen mit Italienisch zu tun?

 

Auf den ersten Anhieb gar nichts. Bei genauerem Hinsehen vielleicht doch irgendwie am Rande. Italienisch und Heidi haben doch etwas Gemeinsames.

Man kennt das Land von Heidi und ihren Schafen und Ziegen, für seine Berge und den Käse mit den Löchern. Neutral ist das Land immer gewesen und noch dazu ein Zusammenschluss von lauter Kantonen oder – besser gesagt – eine Eidgenossenschaft. Ja, richtig erraten: Es ist hier von der Schweiz die Rede, la Svizzera!

Neben Deutsch, Französisch, Rätoromanisch ist offiziell Italienisch die vierte Amtssprache in der Schweiz: In der Südschweiz im Kanton Tessin wird nämlich Italienisch gesprochen.

Aus Chur kommend fährt man durch den San-Bernardino-Pass auf der Autobahn … oops Autostrasse – heißt sie offiziell! – auf der A13 Richtung Bellinzona durch und steuert die A2 Richtung Chiasso an. Herzlich willkommen im Tessin oder auf Italienisch: Benvenuti in Ticino!

Im Tessin sind schon die ersten Palmen und Zypressen am Ufer vom Luganersee zu sehen und es riecht und schmeckt förmlich schon nach Bella Italia, aber noch mit „Schweizer Käse“. Im Tessin, der „mediterranen Seele der Schweiz“, wirkt die Luft schon wärmer und die Erinnerungen an die Schweizer Berge schwinden durch die Mittelmeervegetation.

Wenn Sie eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche von Ihrem Schweizer Führerschein aus dem Tessin in italienischer Sprache benötigen, kontaktieren Sie bitte nicht Heidi in der Schweiz, sondern it-sprachvermittler.de in München. Es mag dahingestellt bleiben, ob Heidi auch Italienisch konnte …

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it-sprachvermittler.de ist nun auch bei Facebook

it-sprachvermittler.de| Beglaubigte Übersetzungen | Deutsch – Italienisch – Deutsch für Privatpersonen hat nun eine => offizielle, öffentliche Facebook-Seite.
Untenstehend finden Sie einen Auszug der Facebook-Blogbeiträge von it-sprachvermittler.de



| www.it-sprachvermittler.de | Beglaubigte Übersetzungen | Deutsch – Italienisch – Deutsch für Privatpersonen |

Ach, Du Schreck! Nicht mit der ganzen „famiglia“!

Manche Wörter lassen sich im Deutschen und Italienischen leicht abzählen. Manch andere jedoch nicht. Auf ersten Anhieb hört sich das italienische Wort „famiglia“ harmlos an. Man denkt, OK, „famiglia“ wird wohl dem deutschen Begriff „Familie“ entsprechen und gleichermaßen das Selbe im Italienischen heißen, was auf Deutsch bzw. in Deutschland heißt. Sicher? Ist das wirklich so?

Gleich oder ähnlich lautend heißt nicht unbedingt gleiche Bedeutung. Im italienischen Satz „Ho passato le vacanze di Natale con la mia famiglia“, was im Deutschen soviel heißt wie „Ich habe meine Weihnachtsferien bei / mit meiner Familie verbracht“, müsste man den italienischen Begriff „famiglia“ in dem Satz nicht nur mit 4 oder 5 Menschen, sondern schätzungsweise mit 12 sogar bis 16 Personen „beziffern“. Ach, Du Schreck!

So pauschal gesagt, versteht man in Deutschland in der Regel unter „Familie“ Mann, Frau, 2 oder 3 Kindern und höchstens den Großeltern. Anders in Italien bei dem Begriff „famiglia“!

Nicht nur Mann, Frau, Kindern und Großeltern, sondern auch Tanten, Onkeln, Cousins und Cousinen, Großtante, Großonkel und sogar Freund oder Freundin von den erwachsenen Kindern. OK, es ist eine ganz schöne Menge an Menschen.

Angenommen, es ist Weihnachten und wir organisieren das Weihnachtsessen für die ganze „famiglia“: Für ein Weihnachtsessen an Heiligabend mit der „famiglia“ könnte man die Verpflegung und Küchenlogistik einer ganzen Volksarmee bemühen: Der Italiener braucht ja für das Weihnachtsmenü mit der „famiglia“ Armeeproviant mitsamt einer großen Feldküche.

Der Begriff „famiglia“ lässt sich im Italienischen – wie oben nachgewiesen – leicht beliebig um mehrere „nahe sowie ferne“ Familienmitglieder erweitern. Nachbarn ausgeschlossen!

Wenn Sie einen beeidigten Übersetzer für Deutsch – Italienisch – Deutsch suchen, der bei Begriffen wie „Familie“ / „famiglia“ den „kleinen feinen Unterschied“ kennt, schauen Sie bitte bei www.it-sprachvermittler.de vorbei.

| www.it-sprachvermittler.de | Beglaubigte Übersetzungen |
| Deutsch – Italienisch – Deutsch für Privatpersonen |

 

Gibt es Pizzasorten mit unappetitlichen Lauten?

Ja, lautet die Antwort. Diese gibt es tatsächlich – mindestens sprachlich gesehen. Wer hat diese Pizzasorte ja in seinem Leben noch nie bestellt? Möge derjenige die Hand erheben, der unschuldig ist und nie eine „Pizza Speziale“ in seiner Pizzeria des Vertrauens bestellt hat!

Was auch immer auf eine „Pizza Speziale“ draufkommt, kommt es eigentlich darauf an, dass sich diese Pizzabezeichnung mit der z-Variante für eine(n) italienische(n) Muttersprachler(in) im Deutschen äußerst unappetitlich anhört. Nicht wegen ihres undefinierten und/oder undefinierbaren Belags, sondern wegen der störenden „Verdeutschung“ des ursprünglichen „c“ an der Stelle im italienischen Adjektiv „speciale“, was soviel wie „sonderlich“, „speziell“, „eigen“ heißt. Die korrekte italienische Pizzabezeichnung soll nämlich „Pizza Speciale“, also mit „c“ (und nicht „z“!) offiziell lauten.

Bei dem z-Laut im Wort „Speziale“ zuckt ein Italiener förmlich zusammen und möchte am liebsten einen neuen Reisepass im Ausland beantragen und somit seine italienische Staatsangehörigkeit letzten Endes ablegen. Ja, manch einem Italiener vergeht sogar der Appetit, wenn die z-Variante bei einer Bestellung in der Pizzeria verwendet wird. Sehr „sonderlich“ … eben „speciale“ das italienische Volk im Bezug auf Essen. In Italien hat Essen einen besonderen Stellenwert, aber das ist ein ganz anderes, komplexes Thema, das getrennt erörtert werden sollte.

Spaß beiseite. Wenn Sie einen beeidigten Übersetzer für Deutsch – Italienisch – Deutsch brauchen, der die richtige c-Variante der „Pizza Speziale“ wählt und korrekt aussprechen kann – der Aussprache von „speciale[ /speˈʧale/ ] sollte man ein extra Kapitel gewidmet werden, sind Sie bei www.it-sprachvermittler.de richtig.

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it-sprachvermittler.de ist bei Google Business Site

it-sprachvermittler.de ist nun auch bei Google Business Site.

Besuchen Sie unsere Google Business Site hier: it-sprachvermittler-de.business.site

Sie benötigen eine beglaubigte Übersetzung in München für amtliche Zwecke?
Dann sind Sie bei mir, Davide Parisi, richtig. Gerne unterstütze ich Sie, wenn Ihnen eine Übersetzung eines Schulzeugnisses, einer Diplomurkunde usw. fehlt. Schauen Sie sich diese Seite Übersetzungen an und kontaktieren Sie mich ganz unverbindlich.

 


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